Kim Wilde is back! Seit etwa zwei Wochen ist das Comeback-Album der erfrischenden Blonden aus den Achtzigern auf dem Markt.
Das neue Album erinnert stark an ihre früheren Werke, ist aber doch wesentlich reifer. Kims musikalische Weiterentwicklung ist deutlich zu spüren, ohne dass die Leichtigkeit und Frische aus jungen Jahren verloren gegangen ist. Die Erfahrung, die sie in Jahren voller Touren und Gastauftritten sammeln konnte spiegeln sich ebenso wieder wie die Ruhe, die sie sich gegönnt hat.
Wer wie ich die Achtziger Jahre erlebt hat, wird eine Zeitreise unternehmen können. Hört einfach mal in das Album rein und bildet Euch eine eigene Meinung.
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Auch diesmal ist es nicht gerade ein neuer Titel, was aber nichts daran ändert, dass ich ihn für absolut erwähnenswert halte. Es geht um ein Stück von Evanescence, das als Hintergrundmusik bei einer Beerdigungsszene im Film Daredevil Verwendung fand. Natürlich, es ist “My Immortal”, das bei der Beerdigung von Elektras Vater gespielt wurde.
Meistens wird im Radio ja die normale Version gespielt, in der nach Klavier und dezenten Streichern kräftige Gitarrenriffs folgen. Dabei kommt die Wut, die Elektra aus ihrer Trauer heraus entwickelt, hervorragend zur Geltung. Die Version, die ich aber jetzt meine, ist die Album Version, die komplett ohne Gitarren Schlagzeug auskommt. Sie ist von Anfang an viel getragener und zeigt auf unglaublich eindringliche Art und Weise den Schmerz auf, der durch den Verlust des geliebten Menschen entsteht. Wut und Haß stehen hier im Hintergrund, dafür ist die Trauer fast körperlich zu spüren. Ich habe das Lied gerade gehört und am ganzen Körper eine Gänsehaut bekommen.
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Unter diesem Titel werde ich in loser Reihenfolge CDs vorstellen. Das werden, wie bereits bei diesem, nicht unbedingt Neuerscheinungen sein, sondern durchaus ältere Alben, die mir einfach (wieder) aufgefallen sind.
Den Anfang macht “Laut Gedacht” von Silbermond. Wer die Titel kennt, die in letzter Zeit im Radio laufen, wird etwas überrascht sein. Hier geht es um einiges rockiger zu, wenn auch nicht bei allen Titeln. Von den Texten ist man bei Silbermond ja gutes gewohnt, was auch bei Laut Gedacht absolut bestätigt wird. Das Thema Gemeinsamkeit taucht immer wieder auf, wie auch bei den aktuellen Titeln, allerdings geht es nicht um den Schutz, den eine Gemeinschaft bietet, sondern eher darum, gemeinsam etwas erreichen zu können.
Beim ersten Reinhören war es für mich wie eine Offenbarung, endlich wieder einmal richtig gute kraftvolle Musik mit erstklassigen Texten zu hören. Auch wenn es ein Studio-Album ist, man muss nur die Augen zu machen und hat sofort das Gefühl, vor einer Bühne zu stehen.
Neugierig geworden? Hier gibt es “Laut Gedacht” als Download zu kaufen:
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Gestern abend (oder besser heute nacht) ist wieder eine Staffel von “Deutschland sucht den Superstar” zu Ende gegangen. Nach Casting-Shows, Recalls und Motto-Shows ist im gestrigen Finale nun auch für die letzen beiden Teilnehmer der Stress zu Ende gegangen.
In einem emotionalen Endspurt mit technischen Pannen hat sich Merhzad Marashi durchgesetzt. Für ihn kehrt jetzt zwar nicht gerade Ruhe ein, aber die nervliche Anspannung kann nun hektischem Termindruck weichen. Viel Freizeit wird er in den nächsten Wochen nicht haben, aber das gehört zum Geschäft.
Aber auch für die anderen neun Teilnehmer der Endrunden wird sich wohl etwas in ihrem Leben verändern. Der eine oder andere kann sicherlich die Chance nutzen und etwas aus der gewonnenen Erfahrung machen.
Morgens um fünf geht mein Wecker an und bringt mir erst mal Nachrichten. Garfield läuft so lange im Bett herum, bis ich aufstehe und Kaffee mache. Dann lege ich mich wieder hin und höre den Anfang eines Liedes:
Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt Deinen Namen
Wie kann man mit einem einzigen Satz besser sagen: “Du bist das Beste was mir je passiert ist”? Ich glaube, das geht nicht.
Der Morgen ist gerettet.
